Endometriose ist keine Erkrankung unserer heutigen Wohlstandsgesellschaft, sondern existiert schon jahrzehntelang. Die Neuerkrankungsrate in Deutschland kommt denen der an Brustkrebs Erkrankten nahe. So ist fast jede 10. Frau in Deutschland betroffen mit einer hohen Rate an ungewollt kinderlosen Paaren. Dennoch wird Endometriose und deren Folgen eher bagatellisiert und ist in der Öffentlichkeit nicht präsent.

 

Es fehlt an:

 

  • *Forschung
  • *fachlicher Kompetenz seitens der Ärzteschaft
  • *frühzeitiger Diagnosestellung inkl. vereinfachter Testmethoden
  • *individuellen Therapiekonzepten und Nachsorge
  • *unbürokratischem Zugang zu ambulanten und stationären Reha-Maßnahmen

 

Aus Sicht der betroffenen Frauen fordern wir:

 

  • *vermehrte Aufklärungsarbeit in Arztpraxen, Kliniken und der Öffentlichkeit
  • *Förderung bundesweiter und flächendeckender Anlaufstellen für Endometriose Betroffene
  • *Förderung von Therapien für ungewollt kinderlose Paare (Kinderwunsch-behandlung)
  • *Förderung ambulanter Therapieprogramme und verbesserte Nachsorge nach operativen Eingriffen
  • *Förderung Programme zur (Wieder-) Eingliederung in Arbeit und Beruf

 

Je früher Endometriose bei Frauen diagnostiziert und angemessen behandelt wird, desto eher läßt sich der oftmals schwere chronische und über Jahre schmerzhafte Verlauf eingrenzen.

Wir Frauen möchten wieder mehr Lebensqualität erfahren, unsere Sexualität ohne Einschränkungen ausleben können, und ein evtl. späterer Kinderwunsch sollte uns auch nicht verwehrt sein.

 

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